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06.03.2016
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In eigener Sache (06.März 2016)
Es scheint in diesem Bundesland noch Leute zu geben, die meinen, es ginge mit der 69er Hippie-, Flowerpower- und Free Drugs and Sex - Bewegung weiter, als wenn Fischer und Schröder ihre Gesinnung nicht längst wie eine dreckige Kutte abgelegt und in die Lumpen geworfen hätten: Jedenfalls hat sich kürzlich einer unserer liebgewonnenen Wolfskuschler offenbar im Sinnesrausch eigener Machtgefühle aufgeschwungen, den Urheber der Wolfzone wegen "Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Aufruf zu Straftaten" zu "verzinken" (auf Deutsch: "zu denunzieren)".
Erwartungsgemäß ist die Sache ins Leere gelaufen und man hat - außer sinnlos Steuergelder zu verbraten - mit dieser Aktion nichts erreicht, außer die ohnehin überlasteten Justizorgane weiter mit überflüssigen und nutzlosen Aufgaben zu beschäftigen.

Staatsanwaltschaft Görlitz

Wir nehmen aus dieser untauglichen Aktion zur Kenntnis: Die Kräfte, die hier "pro Wolf" agieren, haben jegliche Bodenhaftung und Realitätsbezug verloren und haben offenbar noch nicht kapiert, daß die Stimmung für den Wolf kippt, weil sich die Probleme, mit welchen man hier in Sachsen leichtes Spiel zu haben glaubte, jetzt einerseits in andere Bundesländer verlagert haben,  wo man aus verschiedenerlei Gründen die Angelegenheit nicht so "entspannt" angeht, wie hier, weil z.B. man in Niedersachsen oder Schleswig-Holstein bei der  Schafhaltung zur Erhaltung der Elb- und Nordseedeiche die Anwesenheit des Wolfes nicht brauchen kann und dort folglich "Naturschutzinteressen" selbsternannter, hiesiger Wolfskuschler auf Unverständnis stoßen und dortigen, anderen, viel älteren, aber wirklich gerechtfertigten Naturschutzinteressen zuwiderlaufen, man folglich mit derlei "Gespinne" dort keinen Spaß versteht. Selbstverschuldet läuft hier: Naturschutz vs. NaturschutzEine Entwicklung, die wir hier schon 2013 vorausgesehen haben.

Andererseits haben diese Kreise durch den Widerstand der Tierhalter gegen die Wolfspolitik in Sachsen, der nicht zuletzt durch die Aktivitäten dieser Seite hier den Durchschlag einer Petition an den Sächsischen Landtag erzielen und als Grundanliegen die Besserung der Situation der Nutztierhalter in Sachsen erwirken konnte, eine herbe Niederlage wegstecken müssen.
Kein Wunder, daß Ihr jetzt hilflos nach allen Seiten ausschlagt! 


Ihr könnt einpacken, Eure Zeit ist vorbei, die Menschen sind angesichts der Schäden, welche Eure sinnlosen Experimente  gebracht haben, nicht mehr bereit, kritiklos jede von Euch offerierte Kröte zu schlucken, und sei sie noch so grün! Das Wolfsengagement hat sich endlich entpuppt, wozu es taugt: Zur Generierung überflüssiger Kosten, Verblödung der Öffentlichkeit und zum Schaden eines ganzen Berufszweiges: Schäfer und andere, ehrliche Nutztierhalter mit einem reellen Verständnis für ihren Naturschutzauftrag - im Gegensatz zu Euch!, welche an Eurem Wahn noch jahrelang zu tragen haben werden! Hängt Euer Bambisyndrom an den Nagel und versucht es mal mit ehrlicher Arbeit!

*** Juli 2014, Sächsischer Landtag: Drucksache 5/14756 *** "Beschlussempfehlungen und Berichte zu Petitionen" vom 08.07.2014
Unter dem hier angegebenen Link zur Seite des Sächsischen Landtages ist im Volltext ab Seite 96 des betreffenden Dokumentes die Beschlußempfehlung zur Petition der Schäfer gegen die ungehinderte Ausbreitung der Wölfe vom Jan. 2013 und die zugehörige Begründung nachzulesen. (Auch ein Auszug ist HIER verfügbar.) Interessant wird es auf S. 100: Die Schlußfolgerungen und die Empfehlungen an die Landesregierung lassen - auch wenn es vorläufig keinem Wolf  an den "Kragen" gehen soll - eine Besserung der Situation für die Nutztierhaltung erwarten. Insbesondere die Aussicht auf Verbesserung der Aufwandsentschädigung beim Herdenschutz läßt Tierhalter hoffen. Wir freuen uns über den ersten Teilerfolg "unserer" Petition und erwarten nun, daß auch Taten folgen, zumal es hier Volksvertreter gibt, die sich der tatsächlichen Probleme der "kleinen Leute" noch wirklich annehmen. Spezielle Anerkennung verdient dabei nach persönlicher Meinung des "Trockenmaurers" MdL Jens Michel, der das Anliegen von Anfang an ernstgenommen und begleitet hat.

31.05.13 Berthelsdorf/Neustadt/Sa.:
Der sächsische Landwirtschaftsminister Kupfer besucht - einer Einladung der Schäfer aus der MDR-Sendung "Fakt ist...." vom Dez.'12 folgend, die Schäferei Horn. Der Minister hatte dafür einen vergleichsweise üppig abgesteckten Zeitrahmen von über 1,5h vorgesehen, was zunächst einmal zeigt, daß unser Anliegen in der Politik angekommen ist und dort ernstgenommen wird. Zahlreiche Vertreter von Tages- und Fachpresse verfolgten gespannt den Ablauf. Es regnete teilweise heftig (das war die Tiefdruckzone, die, wie man später erfahren mußte, das Hochwasser 2013 eingeleitet hat), so daß die Begrüßung zunächst im Trockenen im Scheunengebäude stattfand. In einer kurzen Ansprache machte Minister Kupfer klar, daß es eine "Nullösung Wolf" mit ihm - und auch unter den in Sachsen oder der BRD herrschenden Mehrheitsverhältnissen in der Politik nicht geben werde bzw. könne. Der Wolf sei nun einmal in die Natur zurückgekehrt und der Mensch müsse nun sehen, wie er mit ihm zurechtkäme.

Minister Kupfer 1

Die SZ vom 01.06.13 folgert richtig (€-Bezahlschranke):
Kupfer, gleichermaßen Umwelt-, wie auch Landwirtschaftsminister steht buchstäblich zwischen den Fronten. Die heikle Position kommt in der Sprachregelung seines Hauses zum Ausdruck. Dort will man ein „möglichst konfliktfreies Miteinander von Nutztierhaltung und Wolf“. Sachsen ist europäischen Artenschutzrichtlinien verpflichtet, die Wölfe unter strengen Schutz stellen.

Anschließend baute Minister Kupfer gemeinsam mit MdL Michel und unter Schäfermeister Horns Anleitung eine Strecke Herdenschutzzaun auf und stellten fest, daß dazu nicht unerheblich Zeit, körperlicher Einsatz und Augenmaß erforderlich sind. Eine Schönwetteraktion war das beileibe nicht, denn es herrschte Regen und tw. starker Wind.

Minister Kupfer 2
v.r.n.l.: Minister Kupfer, Schäfermeister Horn, MdL Michel

Nachdem dies vollbracht war, stellte Minister Kupfer eine geplante Hilfsaktion vor, die den Schäfern erst mal Entlastung bringen soll: Künftig können junge Leute in sächsischen Schäfereien ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolvieren. (SZ vom 31.05.13)

Minister Kupfer 3

Nicht unbedingt als "rührende Geste" für die Presse gedacht, sondern stellvertretend für alle sächsischen Nutztiere aufzufassen, übernahm Minister Kupfer anschließend die "Patenschaft" für das jüngste, erst vor zwei Tagen geborene Lamm der Familie Horn.

Minister Kupfer 4

Nebenbei stellte Schäfermeister Horn eine unorthodoxe, aber wirkungsvolle Idee zur Umsetzung aktiven Herdenschutzes vor: Das Grautier schlägt lautstark Alarm, sobald sich Raubzeug nähert.

Herdenschutzesel

Es blieb noch genügend Zeit, um sich etwas eingehender mit den technischen Problemen eines wirksamen Herdenschutzes zu befassen: Vor allem die derzeit verfügbaren Netzzäune lassen in Hinsicht auf Handhabbarkeit und Dauerhaftigkeit noch Wünsche offen. Material, welches für 5 Jahre Nutzungsdauer konzipiert war, ist schon nach dem ersten überstandenen Winter defekt. Die derzeit propagierten Maßnahmen für den Herdenschutz - ob Zäune oder Herdenschutzhunde - sind also keinesfalls bereits "das Gelbe vom Ei".
Herr Rohrmann aus Pirna, Vorsitzender des Sächsischen Schaf- und Ziegenzuchtverband e.V. stellte zwei verbesserte, in der Erprobung befindliche Zaunmodelle vor, die allerdings ebenfalls noch Kritikpunkte in sich tragen. Die weitere Optimierung wird also noch einige Zeit dauern.

Minister Kupfer 5

So positiv dieser Tag auch zu bewerten ist: Die vorgestellten Schritte und Maßnahmen behandeln lediglich die Symptome der "Erkrankung" mit dem Wolf, aber gehen nicht an die Wurzel. Solange kein grundlegendes Umdenken in Politik und Tierschutz erfolgt, der Wolf "entzaubert" wird, tickt diese "Zeitbombe" weiter.

Sicher können die FÖJ-ler in Sachsen dazu beitragen, (zumindest bis zu den bevorstehenden Wahlen) erst mal als "Trostpflaster" (welches - als freiwillige Leistung - bei fehlendem "Wohlverhalten" der damit bedachten Betriebe auch jederzeit wieder entzogen werden kann) zu fungieren. Die kontinuierliche Zunahme der Wolfspopulation und die Abwanderung erwachsen werdender Jungwölfe in andere Reviere und Bundesländer wird diese Maßnahme aber bald konterkarieren und offenbaren, daß hier zu kurz gegriffen wurde. Dann werden Tierhalter in anderen Regionen - vielleicht bald auch in Norddeutschland? - auf die Barrikaden gehen. Die Spirale dreht sich indessen 360° und wir finden uns bald eine Windung weiter oben wieder - mehr nicht; meint: der Trockenmaurer, 01.06.13
Weitere Pressestimmen: LVZ 01.06.13, LR 03.06.13

31.01.2013, 14:00 Uhr, Dresden, Sächsischer Landtag
Schäfermeister Horn und Schäfermeister Klose übergeben, in Begleitung von Hr. Jens Michel, MdL, einigen Angehörigen, weiteren betroffenen Tierhaltern und Unterstützern der Unterschriftenaktion an den Landtagspräsidenten, Dr. Matthias Rößler  8986 gesammelte Unterschriften in einem prall gefüllten DIN-A4-Ordner. Gleichzeitig wird nachstehende Petition eingereicht. Ein MDR-Team, Journalisten der SZ, der Pirnaer Rundschau und weitere verfolgen das Geschehen ebenso, wie eine anschließend in einem Sitzungsraum einberufene Diskussionsrunde. Es werden Interviews gegeben. Gegen 14:45 Uhr verabschieden sich die Teilnehmer. Der MDR berichtete 31.01.13, 19:00 Uhr, im "Sachsenspiegel".

Danke an Frau Lange von der SZ für die Unterstützung bei den Aufnahmen!
Anm. 05.02.: Frau Horn berichtet mir telefonisch über den Eingang weiterer 300 Unterschriften!


  Schäfermeister Horn 8986 Unterschriften an den Landtag  Landtagspräsident Dr. Rößler Diskussion im Sitzungsraum
Petition S.1

Petition S.2

Wir danken allen unbekannten, fleißigen Helfern! Durch Ihre Hilfe haben wir es geschafft, daß die Öffentlichkeit von der ernsten Situation Kenntnis nimmt und das Thema nun auch von der Politik hoffentlich nicht mehr nur "mit der Zange" angefaßt wird!

Der Trockenmaurer, 31.01.2013